CBRE-RETAIL-INVESTMENT-SCORING

401

Städte und Landkreise in der Bewertung    

13

Kennzahlen zur Bewertung der Standortqualität  

1. Platz

für München im Retail-Investment-Scoring  

Hamburg

ist Schlusslicht der Top-7-Investmentzentren

Leipzig und Dresden

sind die führenden ostdeutschen Standorte  

Scoring-Modell zur Identifizierung interessanter deutscher Investmentregionen

Basierend auf historischen und prognostizierten Daten aus den Bereichen Soziodemografie, Regionalökonomie und Handelswirtschaft analysiert das CBRE-Retail-Investment-Scoring (CBRE RIS) die Dynamik und somit die Attraktivität der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland als potenzielle Investitionsstandorte. 

Differenziertes Bild bei den Top-7-Standorten

Seit Jahren auf Platz 1 des CBRE-RIS mit einem Score-Wert von 7,7 von maximal 10 möglichen Punkten behauptet sich weiterhin die bayrische Landeshauptstadt München. Neben München konnten auch andere Vertreter der Top 7 ihre Position weiter stärken, obwohl sich hier ein differenziertes Bild ergibt. Bis auf Hamburg haben alle Investmentzentren ihren Score-Wert erhöht, was dazu führt, dass mittlerweile fünf dieser 7 Standorte innerhalb der Top 10 angesiedelt sind.  

Die Top-30-Kreise und kreisfreien Städte 2018
Leipzig ist stärkster Aufsteiger der Regionalzentren

Innerhalb der Gruppe der 18 Regionalzentren zeigten sich Veränderungen im Bereich der Regionalökonomie verantwortlich für die Dynamiken. Starkes Wachstum dieser Kennwerte ließ die brandenburgische Hauptstadt Potsdam einen großen Sprung um 51 Plätze auf Rang 71 nehmen. Dresden setzte den positiven Trend der letzten Jahre fort und schafft es, mit einem sehr guten Score-Wert von 6,1 erstmals auf Platz 12 vorzurücken. Obwohl Leipzig im Vergleich zum Vorjahr 3 Plätze eingebüßt hat und sich jetzt auf Rang 6 wiederfindet, zählt die Stadt weiterhin zu den Top-Aufsteigern der letzten Jahre. Seit 2010 konnte sich Leipzig, nicht zuletzt wegen herausragender soziodemografischer Werte und Prognosen, kontinuierlich verbessern und holte insgesamt 68 Plätze auf - so viel wie kein anderes Regionalzentrum. 

Die erfolgreichsten B-Standorte befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg

Unter den erfolgreichsten 50 B-Standorten befinden sich 31 in Bayern bzw. Baden-Württemberg. Die teils ländlich geprägten Mittelstädte profitieren neben ihrer guten wirtschaftlichen Ausgangslage auch von ihrer Rolle als Versorger für das jeweilige Umland, was sich in Spitzenwerten bei der Zentralität und der Umsatzkennziffer zeigt. Beispielhaft für diese Gruppe steht die Audi-Stadt Ingolstadt, die die B-Standorte seit Jahren anführt und im Vergleich zum Vorjahr sogar einen Rang auf nunmehr Platz 3 gutmachen konnte.     

Veränderung nach Rang in der Metropolregion Rhein-Ruhr
Wuppertal in der Metropolregion Rhein-Ruhr legt gegenüber 2010 um 198 Ränge zu

Gemessen am CBRE RIS konnten einige Kreise und kreisfreie Städte der Metropolregion Rhein-Ruhr im Zeitverlauf ihre Position nachhaltig verbessern und seit 2010 festigen. Den deutlichsten Sprung um 198 Plätze auf Rang 109 machte in diesem Zeitraum besonders die Stadt Wuppertal, der auf ein kräftiges Wachstum regionalökonomischer Kennwerte zurückzuführen ist. Um 116 Ränge aufsteigen konnte auch Wuppertals Nachbarstadt Solingen. Die ,,Klingenstadt" konnte seitdem in allen Kategorien zulegen und sticht mit sehr positiven Signalen bei der Regionalökonomie und Handelswirtschaft heraus. Zudem verzeichnet Solingen eine positive Bevölkerungsentwicklung und überdurchschnittliche Kaufkraft pro Kopf.