NACHHALTIGKEIT

Die Hahn Gruppe ist sich ihrer Verantwortung in Bezug auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Wertschöpfungskette von Handelsimmobilien und Mixed-Use-Immobilien bewusst. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt ist essenziell. Deshalb achten wir darauf, Ressourcen sowohl an unseren deutschlandweit über 140 Immobilienstandorten, als auch an unsererem Verwaltungssitz in Bergisch Gladbach effizient zu nutzen.

Nachhaltigkeitskriterien der Hahn Gruppe

Die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in unser unternehmerisches Handeln ist ein wichtiger Schritt, um die Weiterentwicklung des Unternehmens voranzutreiben. Unser Nachhaltigkeitsverständnis ist seit Gründung der Hahn Gruppe ein identitärer Bestandteil der Unternehmensphilosophie und beruht auf den drei komplementär wirkenden Dimensionen Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie. Unser Handeln ist geprägt von Verantwortung, Fairness und Respekt sowie Langfristigkeit gegenüber unseren Stakeholdern. Als deren Interessenvertreter streben wir durch die konsequente Verknüpfung der drei genannten Nachhaltigkeits-dimensionen ein verantwortungsvolles und erfolgreiches Handeln im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft an.

 

Unterzeichnung UN PRI

 

Die Hahn Gruppe hat die UN Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet und ist dem Netzwerk der Unterstützer offiziell beigetreten. Die Initiative der Vereinten Nationen setzt sich für die Einhaltung von internationalen Grundsätzen für verantwortliches Investieren ein. So verpflichten sich die Unterzeichner zur systematischen Einbeziehung von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Aspekten („ESG“) in die Investment- und Entscheidungsprozesse. 

Gemeinsam mit ihrem internationalen Netzwerk an Unterzeichnern widmet sich die PRI-Initiative der Vereinten Nationen der praktischen Umsetzung der sechs Prinzipien für verantwortliches Investieren. Ziel ist ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Investitionsaktivitäten auf Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsthemen sowie die Unterstützung der Unterzeichner bei der Integration dieser Fragestellungen in ihre Investitionsentscheidungen. 

Die Prinzipien lauten im Einzelnen:

  • Wir werden ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen.
  • Wir werden aktive Anteilseigner sein und ESG-Themen in unserer Investitionspolitik und -praxis berücksichtigen.
  • Wir werden Unternehmen und Körperschaften, in die wir investieren, zu einer angemessenen Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen anhalten.
  • Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Prinzipien in der Investmentbranche vorantreiben.
  • Wir werden zusammenarbeiten, um unsere Wirksamkeit bei der Umsetzung der Prinzipien zu steigern.
  • Wir werden über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Prinzipien Bericht erstatten. 

Die Hahn Gruppe unterstreicht mit ihrem Beitritt zur PRI-Initiative die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten für den Investmentprozess. Gemeinsames Ziel ist es, eine verstärkte ESG-Orientierung der Investmentbranche zu erreichen. 

Unternehmensführung

Als Investment Manager mit einer BaFin-regulierten Kapitalanlagegesellschaft sind wir dem Treuhandprinzip verpflichtet. Diese Maxime ist Grundlage unseres Handelns in allen Geschäftsprozessen. Unser Ansatz für verantwortliches Investieren orientiert sich an nationalen und internationalen Standards, die wir über die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen hinaus berücksichtigen.

Soziales und Gesellschaft

Die Hahn Gruppe möchte mit ihren Initiativen einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft leisten und unterstützt ihre Mitarbeiter darin, sich zusätzlich selbst sozial zu engagieren. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber bietet Hahn eine faire Vergütung und Chancengleichheit in einem diskriminierungsfreien, von Respekt geprägten Arbeitsumfeld. 

Umweltschutz – Ökologische Verantwortung

Die Identifikation von Möglichkeiten zur Optimierung der Energieeffizienz und zur Reduktion der CO2-Emissionen sowie eine kontinuierliche Evaluation des Ressourcenverbrauchs sind langfristig der Schlüssel für eine gesamtheitliche Verbesserung der Portfolioperformance. Dieses Vorhaben erfordert in erster Linie Lösungsansätze für eine nachhaltige Gestaltung der gebäudebezogenen Kosten im gesamten Lebenszyklus und im Management der Handelsimmobilie.  

Information zur Offenlegungsverordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (EU) 2019/2088

EU-Verordnung

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken 

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Immobilien-Sondervermögens haben kann. Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten (bspw. Liquiditätsrisiken, Kündigung und Ausfall des Mieters, Nachvermietung, Risiko der fehlenden Bonität/ Insolvenz oder Säumigkeit von Vertragspartnern) erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. So können beispielsweise 

  • durch Extremwetterereignisse physische Schäden an der Immobilie auftreten,
  • politische Maßnahmen zu einer Verteuerung und/oder Verknappung fossiler Energieträger oder von Emissionszertifikaten führen;
  • politische Maßnahmen zu hohen Investitionskosten aufgrund erforderlicher Sanierungen der Gebäude und Anlagen führen, oder
  • gesellschaftliche Entwicklungen stattfinden, die sich negativ auf die Attraktivität des Standortes auswirken. 

Vor diesem Hintergrund ist eine adäquate Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken als Teil unserer Gesamtrisikostrategie im Risiko- und Portfoliomanagement verankert. Die DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG strebt an, dem Eintreten derartiger Nachhaltigkeitsrisiken und potenziell negativer Auswirkungen auf den Wert eines Immobilien-Sondervermögens frühzeitig durch die Ergreifung entsprechender Maßnahmen entgegenzusteuern. Hierbei stehen wir in einem laufenden Prozess der in regelmäßigen Abständen zu einer Überprüfung der Angemessenheit und weiteren Ausbildung der Methoden und Verfahren zur Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Überwachung der Nachhaltigkeitsrisiken führt.

Nachteilige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren werden derzeit nicht in vollem Umfang berücksichtigt. Die notwendigen Informationen, die zur Feststellung und Gewichtung der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen aus Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten erforderlich sind, sind im Markt noch nicht in vollem Umfang sowie in hinreichender Qualität verfügbar. Die DeWert wird Strategien einrichten, um die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren umfassend zu berücksichtigen.

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Vergütung

Die Vergütungspolitik der DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH beinhaltet keine Anreize, Nachhaltigkeitsrisiken für die Gesellschaft oder die von ihr verwalteten Investmentvermögen einzugehen.

Nicht nachhaltige Produkte nach Art. 6 der Offenlegungsverordnung

Die HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG mit ihrer Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH verfolgt zum aktuellen Zeitpunkt keine Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale oder eine Kombination dieser Merkmale im Rahmen von definierten ESG-Zielsetzungen oder ESG-Strategien für konkrete Investmentprodukte. Entsprechend sind weitergehende Transparenzvorgaben aus Art. 8 und 9 i. S. d. Offenlegungsverordnung für uns nicht relevant.

 

  

 

 

Aktueller Nachhaltigkeitsbericht 2021/22 Hahn Gruppe:

Ansprechpartner

Jan Hendrik Groos

Nachhaltigkeitsbeauftragter

Tel.: 02204 9490-162 Fax: 02204 9490-289 jgroosnospam-hahnag.de vCard herunterladen